Chelattherapie

Chelattherapie ist zwar keine schulmedizinische Form der Behandlung, ihr Einsatzgebiet reicht jedoch von komplementären bis zur alternativen Medizin. Die Grundidee ist die Elimination von toxischen Metallen und Spurenelementen. Substanzen wie EDTA oder DMPS binden Metallionen wie Blei oder Quecksilber und leiten diese über die Niere aus. Diese Medikamente sind bei Blei und Schwermetallvergiftungen indiziert, in der „off label“ Anwendung werden auch geringere Konzentrationen als manifeste Vergiftungen ausgeleitet. Diese Methode soll eine positive Wirkung auf das kardiovaskuläre System hervorrufen. Schwermetalle oder Blei wirken als frei Radikale die Ursache fast aller Erkrankungen. Chelate binden als Infusionszusatz diese Metalle und leiten diese aus. Ein Infusionszyklus umfasst zwischen 10 bis maximal 20 Infusionen. …weiter